Hauterkrankungen

  • Hautschutz und frühe Behandlung

    Berufsbedingte Handekzeme

    Berufsdermatosen wie das berufsbedingte Handekzem machen europaweit rund die Hälfte, bei jungen Menschen bis zu 90 Prozent der Berufskrankheiten aus. Um Arbeitsausfälle und Berufsunfähigkeit möglichst zu vermeiden, ist der betriebliche Hautschutz gesetzlich vorgeschrieben. Zu welchen Maßnahmen sind Arbeitgeber verpflichtet? Wer übernimmt die Kosten für Hautschutz, Hautpflege und Behandlung?

  • Urtikaria

    Juckende Quaddeln auf der Haut

    Die Urtikaria oder Nesselsucht gehört zu den 20 häufigsten Erkrankungen der Haut. Die stark juckenden, roten Hautquaddeln können ganz plötzlich auftreten und ebenso spontan auch wieder verschwinden. Manchmal lassen sich die Auslöser, z. B. Medikamente, Nahrungsmittel, Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder äußere Reize wie Druck, Kälte und Wärme, finden. Häufig bleibt die Ursache der Quaddeln aber ungeklärt.

  • Neurodermitis bei Kindern – Schlafstörungen vermeiden

    Schlechter Schlaf und seine Folgen

    Neurodermitis ist mehr als eine Hautkrankheit. Die chronisch-entzündliche Erkrankung fordert die betroffenen Patienten in allen Lebensbereichen. Weit verbreitet sind Schlafstörungen, wenn die trockene und entzündete Haut auch nachts unerträglich juckt. Doch wer nachts keine Ruhe findet, für den wird es noch schwerer, den kräftezehrenden Alltag zu überstehen.

  • Chronisches Handekzem

    Chronisches Handekzem© Andy Nowack - stock.adobe.comHandekzeme zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen. Man schätzt, dass in Deutschland etwa jeder Zehnte die Erkrankung aus eigener Erfahrung kennt. Kein Wunder – ist die Haut an den Händen doch tagaus, tagein hohen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere regelmäßiger Wasserkontakt, mechanische Reizungen und Kontakt mit Schadstoffen können die Haut so angreifen, dass ihre eigenen Schutz- und Reparaturmechanismen versagen.

    Nicht immer sind es jedoch allein äußere Faktoren, die das Entstehen eines Handekzems auslösen. Manche Menschen haben eine erbliche Veranlagung für empfindliche Haut mit der Neigung zu Ekzemen und allergischen Reaktionen.

    Erste Anzeichen für ein Handekzem sind eine extrem trockene Haut an den Händen, die mitunter zu schuppen beginnt. Anschließend können sich juckende Bläschen bilden, oder es kommt zu schmerzhaften feinen Einrissen oder Verhornung. Bei starker Ausprägung können die Betroffenen nicht richtig zugreifen und sind in ihren alltäglichen Aktivitäten massiv eingeschränkt. Dies kann auch im Beruf zum Problem werden, vornehmlich dann, wenn das Handekzem chronisch wird. Daher ist es wichtig, ein beginnendes Handekzem früh zu erkennen und Maßnahmen zur angepassten Hautpflege und zum Hautschutz zu ergreifen. Abhängig von der Ausprägung des Handekzems kann zusätzlich eine antientzündliche Therapie erforderlich sein.

    Auf unserer Seite www.dha-handekzem.de erklären wir die Zusammenhänge zwischen Hautbelastung, akuten Auslösern und Ekzembildung und geben Hinweise zur Vorbeugung eines Handekzems. Besonderes Augenmerk gilt dem Hautschutz im beruflichen Umfeld sowie Hautpflegemaßnahmen. Für Berufstätige ist der Exkurs zum Thema Hautarztverfahren interessant: Dort wird erläutert, was beim Verdacht auf ein beruflich bedingtes Handekzem zu tun ist und welche Ansprüche ein betroffener Arbeitnehmer geltend machen kann. Außerdem erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten es derzeit gibt.

     

  • Chronisches Handekzem: Auch für Jugendliche ein Thema

    Schmerzende, juckende und aufgerissene Hände – ein chronisches Handekzem beeinträchtigt etwa jeden Zehnten unter uns. Auch bei Kindern und Jugendlichen ist das Handekzem weit verbreitet, wie die Auswertung von Studienergebnissen zeigt.

  • Verschleppte Diagnose verschlechtert Therapiemöglichkeiten bei Hautkrebs

    Alle 2 Jahre: Hautkrebsscreening

    Während der Coronapandemie haben weniger Menschen die Möglichkeiten der Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung genutzt. Die Folgen werden langsam sichtbar: größere Tumore bei der Erstdiagnose mit schlechteren Heilungschancen. Der Berufsverband Deutscher Dermatologen sieht diese Entwicklung mit Sorge.

  • Vitiligo

    Weiße Flecken auf der Haut

    Scheinbar unvermittelt verliert die Haut an manchen Stellen ihre Farbe. Es entstehen weiße, scharf begrenzte Flecken, die sich immer weiter ausbreiten können. Das ist weder schmerzhaft noch gefährlich. Dennoch ist die Weißfleckenkrankheit, medizinisch: Vitiligo, für die Betroffenen eine große Belastung.

  • Neurodermitis - was Kinder und Jugendliche besonders belastet

    Den Alltag mit Neurodermitis zu meistern, ist für viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen eine Kraftanstrengung. Die entzündlichen Ekzeme und der quälende Juckreiz sind nicht nur eine körperliche Belastung. Sie haben auch Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und das gesamte Gefühlsleben. Junge Patienten nehmen dies allerdings oft anders wahr, als Erwachsene vermuten.

  • Einsatz kleiner Moleküle

    Neue Therapien bei entzündlichen Hauterkrankungen

    Um die Immunreaktion bei entzündlichen Hauterkrankungen besser unter Kontrolle zu bringen, versucht man, gezielt die Signalwege zu unterbrechen, die den Entzündungsprozess auslösen und in Gang halten. Neben Antikörpern, die bei mittlerer bis schwerer Neurodermitis und bei Psoriasis erfolgreich eingesetzt werden, kommen vermehrt kleine Moleküle zum Einsatz, die sich gegen spezielle Enzyme, die Januskinasen (JAK), richten. Wie wirken diese speziellen Enzyme, welche Vorteile haben JAK-Hemmer und welche Einsatzgebiete sind in Zukunft möglich?

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.