Allergien

  • Hochsaison für Sommerallergien – Wohnung als erholsamer Rückzugsort

    Heuschnupfen & Co.

    Bonn, 01.08.22 Genüsslich auf einer Sommerwiese liegen, an Feldern und Wiesen entlang radeln – und schon tränen die Augen oder juckt die Nase? Sehr wahrscheinlich steckt eine Allergie dahinter. Momentan haben Gräserpollen und bestimmte Getreide-Allergene Hochsaison. Zur Mitte des Sommers teils bis in den Herbst hinein dauert die kritische Zeit für Allergiker an. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört, auch die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten.

  • Keine Panik! Mit Umsicht handeln

    Insektengiftallergie – nicht jeder braucht eine Diagnostik

    Der Stich einer Biene oder Wespe ist schmerzhaft. Rund um die Einstichstelle rötet sich die Haut, juckt, brennt und schwillt an. Fast immer bleibt es bei einer solchen mehr oder weniger starken lokalen Reaktion, die sowohl durch das Gift ausgelöst als auch Folge einer allergischen Reaktion sein kann. Bei einigen Menschen, die allergisch reagieren, treten mitunter auch Allgemeinreaktionen auf. Dies birgt das Risiko für einen allergischen Schock. Auch wenn das Risiko relativ gering ist, ist die Angst davor groß und viele Menschen sind verunsichert, was nach einem Bienen- oder Wespenstich zu tun ist.

  • Baby-led Weaning - Fingerfood statt Brei

    Ernährung von Kindern

    Die englische Stillberaterin und Hebamme Gill Rapley propagiert ein Konzept zur Beikosteinführung bei Kindern, das unter dem Namen „Baby-led Weaning“ in Elternforen, Zeitschriften und sozialen Medien eifrig diskutiert wird. Gemeint ist damit die vom Baby selbst gesteuerte Entwöhnung von der Muttermilch. Es gibt viele Befürworter, die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt das Baby-led Weaning hingegen nicht.

  • Frühe Diagnose und Therapie der allergischen Rhinokonjunktivitis bei Kindern und Jugendlichen

    Empfehlungen der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPAU)

    Die allergische Rhinokonjunktivitis (AR) ist nicht nur lästig, sie beeinträchtigt Kinder und Jugendliche oft langfristig in ihrer Lebensqualität im Alltag. Wissenschaftlich nachgewiesen sind nicht nur die auf den ersten Blick sichtbaren Probleme wie Niesen, rote Augen und verstopfte Nase, auch Schlafstörungen kommen bei moderaten und schweren Verläufen regelmäßig vor. Dies hat Folgen für die Konzentration an den nächsten Tagen. Spielen, Lernen und Arbeiten ist schlechter möglich, wenn Kinder in den Nächten aufgrund ihrer allergischen Rhinokonjunktivitis schlecht schlafen. Es gilt deshalb, die Symptome der allergischen Rhinokonjunktivitis wahrzunehmen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Der häufig benutzte Begriff „Heuschnupfen“ verharmlost das Krankheitsbild der allergischen Rhinokonjunktivitis und sollte schon aus diesem Grund vermieden werden.

  • Allergie-Impfung

    Weniger Medikamente, geringeres Asthmarisiko

    Wenn man doch nur dauerhaft etwas gegen Heuschnupfen tun könnte! Jahr für Jahr wünschen sich dies unzählige Allergiker. Der einzige Behandlungsansatz, der nicht allein die Symptome lindert, ist die Allergie-Impfung, die in die Immunreaktion eingreift. Eine aktuelle Studie bestätigt den langfristigen Effekt dieser Behandlung bei Atemwegsallergien. Insbesondere Kinder profitieren davon, da sich so das Risiko für Asthma reduzieren lässt.

  • Haut und Sonne

    Haut und Sonne© Aleksej - stock.adobe.comSonne tut gut – aber nur, wenn wir sie wohldosiert genießen. Wie gefährlich der sorglose Umgang mit zu viel Sonne auf der Haut sein kann, zeigen die aktuellen Zahlen zu den Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. sind im Jahr 2018 über 232.000 Menschen in Deutschland neu an Hautkrebs erkrankt. Bei den meisten von ihnen lautete die Diagnose heller Hautkrebs (nicht-melanotischer Hautkrebs), der früh erkannt gut Heilungschancen hat. Bei fast 23.000 Menschen wurde jedoch der weitaus gefährlichere schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) diagnostiziert. (Quellen: Krebsdaten nicht-melanotischer Hautkrebs, Krebsdaten malignes Melanom)

    Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen ist trotz der massiven Aufklärungskampagnen zum Sonnenschutz nur schwach rückläufig. Dabei ist es recht einfach, das Hauptrisiko für Hautkrebs deutlich zu senken. Jede Form von Sonnenschutz, sei es der Schattenplatz, der Sonnenhut und das Auftragen von Sonnencreme, trägt dazu bei, dass die Belastungen der Haut durch die UV-Strahlen reduziert werden.

    Auf unserer Themenseite haben wir Übersichten und Empfehlungen zum Sonnenschutz zusammengestellt. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Belastung der Haut durch UV-Strahlung, zu Hautkrebs und Lichtdermatosen.

     

  • Allergien

    Allergien© mkrberlin - stock.adobe.comAus gutem Grund spricht man bei Allergien von einer Volkskrankheit. Man schätzt, dass es mindestens 20 bis 30 Prozent Allergiker in Deutschland gibt.1 Die häufigste Allergie bei Erwachsenen ist Heuschnupfen. Es folgen Asthma und das Kontaktekzem. Bei Kindern sind atopische Erkrankungen, zu denen Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma gehören, am häufigsten.

    Auslöser einer allergischen Reaktion (Allergene) sind Pollen von Bäumen und Gräsern, Bestandteile im Hausstaub, in Tierspeichel, -haaren und Insektengift, Substanzen aus Nahrungsmitteln, Kosmetika oder Gebrauchsgegenständen – alles normalerweise harmlose Stoffe auf der Umwelt, auf die unser Abwehrsystem übertrieben heftig reagiert. Die Folge sind Fließschnupfen, tränende Augen, Atemnot, Hautausschläge und -schwellungen, Übelkeit oder Durchfälle, je nachdem, wo der hauptsächliche Kontakt mit den Allergenen stattgefunden hat.

    Noch immer weiß man nicht genau, was die eigentliche Ursache für die allergische Reaktion ist. Allerdings sind die Abläufe und die auslösenden Faktoren weitestgehend bekannt. Das bedeutet: auch wenn eine ursächliche Therapie und Heilung der Allergie nach wir vor nicht möglich ist, können die Krankheitszeichen der Allergie meist gut behandelt werden. Zudem gibt es eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, um schwere allergische Reaktionen zu vermeiden.

    Auf www.dha-allergien.de erklären wir wie den Ablauf einer allergischen Reaktion und die verschiedenen Allergietypen. Sie erfahren, warum manche Menschen ein höheres Allergierisiko haben als andere, warum es manchmal gar nicht so leicht ist, das auslösende Allergen zu finden und wie sich die Symptome lindern lassen. Ein wichtiger Aspekt, der insbesondere Kinder mit einem hohen Risiko betrifft, ist die Allergievorbeugung. Auch dazu gibt es viele Erkenntnisse und ganz praktische Empfehlungen.

    1 Weißbuch Allergie in Deutschland

     

  • Allergenquelle: Staub

    Allergie auf Hausstaubmilben

    Hausstaub ist nach Pollen die zweithäufigste Allergenquelle. Auslöser der Reaktion sind kleinste Partikel aus dem Kot der Hausstaubmilben, die in unzähligen Mengen in jedem noch so sauberen Haushalt im Hausstaub, in Matratzen, Polstermöbeln, Teppichen oder Vorhängen leben. Wird, wie beim Putzen, Staub aufgewirbelt, dann steigt die Allergenbelastung.

  • Sellerieallergie

    Ein internationales Forschungsteam unter Federführung des Paul-Ehrlich-Instituts hat ein bisher unbekanntes Allergen in der Selleriewurzel identifiziert. Das Protein mit dem Namen Api g 7 könnte die bisher nicht aufgeklärte Verbindung zwischen Knollensellerieallergie und Beifußpollensensibilisierung sein und einen Beitrag zur verbesserten Diagnostik dieser Form von Nahrungsmittelallergien leisten.

  • Viele Pollen, lange Pollenflugsaison

    Bei den Folgen des Klimawandels denken die meisten zuerst an Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen, Stürme oder anhaltende Trockenheit. Dass dies zur akuten Bedrohung unserer Lebenssituation und unserer Gesundheit werden kann, steht außer Frage. Andere Klimaveränderungen sind nicht so unmittelbar spürbar. Da sie jedoch nachhaltig die Umwelt beeinflussen und Lebensräume von Pflanzen und Tieren beeinträchtigen, gefährden auch diese Folgen unsere Gesundheit. In diese Kategorie fällt der veränderte Pollenflug.

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